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Wir

Wer sind wir?

Wir sind eine stetig wachsende Gruppe von Medizinstudenten, Ärzten und interessierten Menschen anderer Berufgruppen, die sich seit Oktober 2008 regelmäßig trifft und verschiedene Workshops und Seminare, sowie die jährlich stattfindende „Akademie“  veranstaltet. Zu diesem Zweck haben wir den gemeinnützigen Verein „Medizin und Menschlichkeit e.V.“ gegründet. Neben unserer aktiven Kerngruppe existiert ein stetig wachsender Kreis aus Unterstützern und Ideengebern, die unsere Vision zusätzlich beflügeln. Wir stehen im Austausch mit den lokalen Fachschaften, überregionalen Studentenvertretungen, interessierten Privatpersonen sowie Lehrstuhlinhabern der Medizin und anderer Fachgebiete.

 

Wie kam die Idee?

Die Motivation für die Gründung der Gruppe erwuchs aus dem Wunsch, neue Impulse in der Medizin zu geben und mit Gleichgesinnten die Vision einer liebevolleren Medizin wahr zu machen. Die Mitglieder unseres Projektes verbindet der gemeinsame Wunsch, dem momentan herrschenden biomechanischen Paradigma in der Medizin mit neuen kreativen Ideen zu begegnen. Einerseits wollen wir aufmerksam machen auf den Mangel, den wir sowohl in der universitären Ausbildung als auch in der klinischen Praxis erfahren. Andererseits haben viele von uns durch eigene Erfahrungen, durch die Begegnung mit beeindruckenden Lehrern oder durch die Beschäftigung mit komplementären Medizinrichtungen gelernt, dass es ein erweitertes Krankheitsverständnis und einen liebevolleren Blick auf den Patienten gibt. Die Grundhaltung, die darin verborgen ist und die sich letztlich in jede Art Medizin zu praktizieren integrieren lässt, möchten wir gerne herausarbeiten, erfahrbar machen und vermitteln.

 

Wo gibt es uns überall?

MuM-Gruppen gibt es bisher in Berlin, Dresden und in München. Wann und wo wir uns treffen, steht hier.

 

 

Einige Gesichter von Medizin und Menschlichkeit:

Aniko Dobos

Ärztin (Landshut)

„An MuM und an der Sommerakademie begeistert mich der Gedanke, selbst die Medizin verändern zu können. Außerdem freue ich mich auf einen Raum, um Fragen stellen oder gemeinsam Schweigen zu können.“

Dr. med. Anna-Karolina Hägele

2. Vorsitzende, Ärztin (Berlin)

„Bei MuM engagiere ich mich, weil ich es existentiell wichtig finde, als Ärztin die Beziehung als ein „heilendes Element“ zu kultivieren. Hierfür finde ich bei MuM viel Gelegenheit, in Seminaren, Workshops und in der ehrenamtlichen Arbeit dort weiter zu lernen und zu wachsen.“

Dr. med. Eva Wartner

1. Vorsitzende, Ärztin (Berlin)

„MuM ist für mich eine Gemeinschaft an wundervollen Menschen, die einen Raum schaffen, in dem inneres Wachstum, eine feinere Beziehungsqualität, (Selbst)Mitgefühl und Echtheit im Mensch- und Mediziner-Sein gefördert werden. Darin liegt eine ungeheure Kraft und ganz viel Liebe, welche mir auch im Alltag als Ärztin den Rücken stärken und mich tragen – und die ich versuche, dort weiterfließen zu lassen. Bei MuM setze ich meinen Schwerpunkt auf Ressourcen für ÄrztInnen / Integration im Alltag.“

Felix Petersen

Arzt (Dresden)

„Ich möchte unserer Vision einer menschlichen Medizin den Boden bereiten, worin sie sich verwurzeln und entfalten kann.“

Stephan Allmendinger

Arzt (Berlin)

„MuM ist lebendig! So viele engagierte Menschen, die sich selbst auf herzliche und ganz authentische Art einbringen, um unsere Medizin ein Stückchen humaner zu machen. Alleine das ist Motivation genug für mich, um dieser Bewegung meine Zeit und Kraft zu widmen. Ich bin fest davon überzeugt, dass MuM etwas bewirkt in der Welt. Manchmal ganz klein und fast unbemerkt, in den Begegnungen, im respektvollen Miteinander. Manchmal auch etwas lauter, wenn wir Seminare machen oder wenn man unsere Homepage oder uns auf Kongressen sieht. Ich freue mich immer wieder, bei dieser Bewegung dabei sein zu dürfen. Meine momentane Rolle im Verein sehe ich darin, die „jüngeren Mitglieder“ zu unterstützen. Die Weiterentwicklung der Palliativseminare und ein neues Curriculum für Kommunikationskurse liegen mir auch am Herzen.“

Milena Auhagen

Schriftführerin, Studentin im Praktischen Jahr (München)

„Mir gibt MuM das Gefühl von einer großen Gemeinschaft, die mir Austausch, Tiefsinnigkeit und den Mut zu Ehrlichkeit in vielen Bereichen meines (medizinischen) Lebens ermöglicht. Dadruch stehe ich zu mir und meinen Mitmenschen in Verbindung. Genau diese Möglichkeit möchte ich im MuM-Rahmen weiterentwickeln – für andere und für mich. Momentan bin ich in München und leite die Seminare zur Arzt-Patienteninteraktion. Dazu kümmere mich um unsere Lokalgruppe. MuM ist nicht nur das: es ist ein Teil meines Alltags in der Klinik und in meiner Umgebung geworden. Ich find’s genial – und habe Spaß 🙂 „

Philippa Wissenbach

Medizinstudentin (Mannheim)

„Ich wünsche mir eine wirklich heilsame Medizin, in der das Individuum wertgeschätzt wird. Ich will Räume für Menschen schaffen, wo sie gemeinsam sich selbst und der Medizin begnen und aus Träumen Wirklichkeit gestalten können.“

Dr. med. Oxana Atmann

Ärztin (Dresden)

„Bei MuM bin ich aktiv, weil für mich die heutige Medizin eine ist, die zentral von Ärzten mit Hirn und Herz praktiziert wird, also von lebendigen „Härzten“ – die den Mensch holistisch in den Mittelpunkt der ärztlichen Heilkunst stellen. Dafür setze ich mich neben meiner beruflichen Tätigkeit als Ärztin ein. Ich möchte eine Medizin mit einem Raum für Heilung und Bewusstsein. Mehr Geräte ist nicht immer gleich mehr Gesundheit. Dabei stellt sich mir die Frage: Was ist der Mensch bereit selbstverantwortlich für die eigene Genesung einzubringen?“

Dr. med. Marie Downar

„Als Weiterbildungsassistentin für Innere Medizin arbeite ich derzeit in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Gemeinsam mit anderen kreativen Menschen bin ich bei MuM-Dresden aktiv, um menschliche Qualitäten – sowohl für den Patienten und seine nächsten Angehörigen, als auch für das medizinische Personal – trotz zunehmender Ökonomisierung und Technisierung in der Medizin zu bewahren und zu stärken.“

Maria Durand

Beisitzerin, Medizinstudentin (München)

„Ich studiere Medizin in München im klinischen Abschnitt – und würde das wahrscheinlich nicht tun, wenn MuM nicht gewesen wäre. MuM steht für mich für Offenheit, Freude, Wachstum, Begegnung, Freundschaft, Kreativität… und Leidenschaft für unsere Träume und unsere Gegenwart. Wo sonst könnte ich herausfinden, wie ich eine gute Ärztin werden kann?“

Magdalena Kaliuweit

„Medizin und Menschlichkeit ist für mich ein Raum in dem Visionen möglich werden und wo ich mit dem Wunsch nach Veränderung nicht alleine bin.“

Dr. med. Julia Bader

Ärztin (Salzburg), Bloggerin (tellerrandmedizin.org), Osteopathin i.A.

„’Lieber ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, als im Meer der Gleichgültigkeit unterzugehen‘. MuM ist für mich die Gießkanne, in der mein Tropfen schwimmt. Hier treffe ich Menschen, die die gleichen Werte teilen wie ich. In gemeinsamen Projekten bringen wir unsere Visionen Schritt für Schritt in die Wirklichkeit.“

Alica Aßmann

Psychologin (Dresden), Yogalehrerin

„MuM heißt für mich…
…mich mit-teilen ohne Meinungen zu verschönigen oder glattzubügeln
…mich mit Gleichgesinnten vernetzen, Visionen teilen und inspirieren
…Teamwork und Prozessarbeit kultivieren
…interdisziplinäre deutschlandweite Projektarbeit mit neuesten Technologien, Lern-Lehrmethoden und Kommunikationsstrategien
…Zuversicht und Hoffnung – für unsere derzeitige medizinisch-therapeutische Versorgungslandschaft“

Johanna Czowalla

Ärztin (Berlin)

„Mit MuM kann ich mich als Mensch in meinen Qualitäten erleben und entwickeln. Dies ermöglicht es mir auch in meinem Beruf als Ärztin menschliche Beziehung und Werte, die für mich ein Fundament von ganzheitlicher Medizin und Heilung darstellen, zu leben. Die MuM-Gemeinschaft bedeutet mir Rückenstärkung, Inspiration und die Möglichkeit das Arzt- und Mensch-Sein zusammen zu gestalten und zu verändern.“

Andreas Schönherr

Arzt & Dozent (Dresden)

„Der Mensch soll ein „Anthropos“, ein „nach oben Schauender“ sein, das liegt in seinem ganzen Wesen ausgedrückt. Der Mensch entwickelt sich nur durch den Menschen und innerhalb des Bundes der Menschheit, und wie zum Verständnis des eigenen Geistes, so muss auch im Näherbringen verschiedener fremder Individualitäten eines dem anderen helfen…“  Carl Gustav Carus

Philipp Becker

Arzt & Dozent (München)

„Ich bin bei MuM, weil es mir Spaß macht, für mich und andere einen Raum zu schaffen in dem Wachstum und Austausch möglich ist. In dem man geschützt erfahren darf und kann, was es bedeutet authentisch man selbst zu sein. Gemeinsam mit tollen Menschen / Weggefährten eine Vision zu verwirklichen. Stück für Stück mich selbst kennenlernen und entwickeln.“