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Wir

Wer sind wir?

Wir sind eine seit 2008 stetig wachsende Gruppe von MedizinstudentInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen und interessierten Menschen anderer Berufsgruppen. MuM ist eine lebendige Gemeinschaft, die in Form von Treffen nach Innen und in Form von Workshops, Seminare, der Akademie und der Symposien nach Außen wirkt. Als tragende Struktur haben wir den gemeinnützigen Verein „Medizin und Menschlichkeit e.V. gegründet. Neben unserer aktiven Kerngruppe existiert ein stetig wachsender Kreis aus Unterstützern und Ideengebern, die unsere Vision zusätzlich beflügeln. Wir stehen im Austausch mit den lokalen Fachschaften, überregionalen Studentenvertretungen, interessierten Privatpersonen sowie Lehrstuhlinhabern der Medizin und anderer Fachgebiete.

Wie kam die Idee?

Die Motivation für die Gründung der Gruppe erwuchs aus dem Wunsch, neue Impulse in der Medizin zu geben und mit Gleichgesinnten die Vision einer menschlicheren Medizin wahr zu machen. Die Mitglieder unseres Projektes verbindet der gemeinsame Wunsch, dem momentan herrschenden biomechanischen Paradigma in der Medizin mit neuen kreativen Ideen zu begegnen. Einerseits wollen wir aufmerksam machen auf den Mangel, den wir sowohl in der universitären Ausbildung als auch in der klinischen Praxis erfahren. Andererseits haben viele von uns durch eigene Erfahrungen, durch die Begegnung mit beeindruckenden Lehrern oder durch die Beschäftigung mit komplementären Medizinrichtungen gelernt, dass es ein erweitertes Krankheitsverständnis und einen liebevolleren Blick auf den Patienten gibt. Die Grundhaltung, die darin verborgen ist und die sich letztlich in jede Art Medizin zu praktizieren integrieren lässt, möchten wir gerne herausarbeiten, erfahrbar machen und vermitteln.

Wo gibt es uns überall?

MuM Lokal-Gruppen gibt es in verschiedenen Städten, wo sich MuMies zusammenschließen:

  • MuM Berlin & Potsdam: Es gibt eine Telegramgruppe, die aus 50 Menschen aus der Region besteht. Vor der Coronapandemie gab es regelmäßig persönliche Treffen. Zusätzlich ist die Gruppe eine Möglichkeit zum Austausch & zur Vernetzung in der Region. Komm gerne dazu in die Berliner Telegramgruppe.
  • MuM München: Je nach Corona werden Treffen über eine Telegramgruppe organisiert. Es gibt keinen konkreten Ansprechpartner, aber jeder, der ein Treffen initiieren möchte, findet in der Gruppe Unterstützung. Kommt doch einfach auch in die Münchner Telegramgruppe, dann bekommt ihr alle Infos mit.
  • MuM Innsbruck: Auch in Österreich gibt es eine kleine Gruppe von MuMies, die sich vernetzen. Melde dich bei Interesse unter innsbruck@medizinundnmenschlichkeit.de 
  • MuM Freiburg: Hier gab es öfter MuM-Treffen. Sei dabei, wenn wieder etwas Neues entsteht über: freiburg@medizinundmenschlichkeit.de 
  • MuM Ulm: Hier gibt’s eine Lokalgruppe aus 10 Leuten, die sich mit MuM-Kommunikation und integrativer Medizin beschäftigt. Derzeit wegen Corona immer über Zoom und möglichst bald auch wieder persönlich. Kontakt über: kontakt@medizinundmenschlichkeit.de 
  • MuM Odenwald: Hier möchte sich eine neue Lokalgruppe gründen. Wenn du auch mit dabei sein willst, melde dich unter: kontakt@medizinundmenschlichkeit.de
  • Deine Stadt ist nicht dabei & du hättest trotzdem gerne eine Lokalgruppe dort? → Melde dich unter kontakt@medizinundmenschlichkeit.de, dann können wir MuMies in deiner Region ausfindig machen um dich zu vernetzen. 

Einige aktuelle Gesichter von Medizin und Menschlichkeit:

Christin Braun
1. Vorsitzende – Ärztin in Berlin

„Durch MuM erfahre ich neue Perspektiven und Fähigkeiten, mit denen sich mein Leben lebendiger und zufriedener anfühlt: eine tiefere Ebene der Selbstwahrnehmung, die Kraft der Stille, die Magie der Gruppendynamik und eine authentisches & liebevolles Miteinander.“

Felix Freudenberger
2. Vorsitzender – Arzt in München

„Ich bin gespannt auf meine zweite Amtszeit im Vorstand von MuM. Gerade in der aktuellen Zeit schenkt mir der Verein Verbindung mit anderen Menschen und Sinnhaftigkeit. Das möchte ich auch anderen Menschen ermöglichen.

Sereina Abendroth
Schatzmeisterin – Medizinstudentin in Freiburg

„Was mich bei und mit MuM immer wieder begeistert, ist die Gewissheit nicht allein zu sein mit meinen Hoffnungen und Wünschen für ein menschliches Gesundheitswesen. Diese Gewissheit möchte ich gern teilen. Denn gemeinsam – davon bin ich überzeugt – können wir viel bewegen.”

Gita Jäger
Schriftführerin – Ärztin in München

„Das erste Mal habe ich MuM auf einer Frühlingsakademie erlebt. Dort habe ich etwas gefunden, was ich in meinem Medizinstudium bis dahin sehr vermisst habe: einen Raum, in dem ich mich selbst kennenlernen kann, einen tiefen Austausch mit anderen finde, und Menschlichkeit – das heißt für mich, Ruhe und Zeit zu haben, durchzuatmen und andere Menschen unvoreingenommen wahrzunehmen.“

Lea Jütten
Erweiterter Vorstand – Ärztin in Essen

„Für mich ist MuM ein Ort, an dem geträumt werden darf, wo Platz für Visionen ist und wir uns gegenseitig unterstützen können. Durch die offene, berührbare und authentische Art in der wir uns begegnen habe ich nicht nur viel über Menschlichkeit und Beziehungen, sondern auch über mich selbst gelernt. Ich bin sehr dankbar über diesen Raum, in dem wir uns nicht nur über medizinische Themen, sondern auch über Persönliches austauschen.“

Eva Urbanik – Erweiterter Vorstand – Ärztin in Freiburg

Für mich ist Medizin und Menschlichkeit ein unglaublich bereichernder Verein. Ich kann mich hier immer wieder ausrichten und darauf besinnen was mir wichtig ist und mich persönlich weiterentwickeln. Diese Erkenntnisse und Erfahrungen trage ich dann auch als Ärztin in mein Arbeiten und den Kontakt mit Menschen im Klinikalltag. Ich freue mich sehr nun im Vorstand mitgestalten zu dürfen und wünsche uns weiterhin viel Mut, Tatendrang und Unterstützung dabei unsere Visionen voranzutreiben.

Paul Seifert
Erweiterter Vorstand – Arzt und Osteopath in Leipzig

“Ich bin wieder in den erweiterten Vorstand gerückt, um die Vernetzung um MuM Kern zu stärken, dass unsere Verbundenheit wächst, dass wir unsere Menschlichkeit in dem Medizinwesen pflegen, welches immer schnelleren Veränderungen folgt. Ich möchte, dass wir immer wieder innehalten als einer von vielen Ruhepolen in dieser kommerzialisierten Welt. Dass wir eine Gemeinschaft sind die trägt.”

Madara Möhlmann
Erweiterter Vorstand – Ärztin in Jena

“Ich bin das erste Mal mit im Vorstand dabei und freue mich auf den regelmäßigen Austausch und alles was damit einhergeht. Begegnung mit anderen und sich selbst, sich verbunden fühlen, gegenseitiger Support… gemeinsam hinzuschauen und weiter voranzugehen.”

Sarah Wedenig
Kassenprüferin – Medizinstudentin und Psychologin in Graz

„Auf meiner ersten MuM Akademie durfte ich erfahren, wie die liebevolle Aufmerksamkeit anderer mir dabei helfen kann, meine eigenen inneren Regungen, Gedanken und Gefühle behutsam wahrzunehmen, zu respektieren und zu teilen. Ein unvergesslich starkes Gefühl von Lebendigkeit hat sich damals in mir breit gemacht und die Gewissheit genährt: ich bin genug. Ich darf mich zeigen wie ich bin und mich empören wenn das nicht so ist.“ 

Und die Wurzeln von MuM wuchsen durch weitere wunderbare Menschen:

Aniko Dobos

Ärztin (Bad Tölz)

„An MuM und an der Sommerakademie begeistert mich der Gedanke, selbst die Medizin verändern zu können. Außerdem freue ich mich auf einen Raum, um Fragen stellen oder gemeinsam Schweigen zu können.“

Dr. med. Anna-Karolina Hägele

2. Vorsitzende, Ärztin (Berlin)

„Bei MuM engagiere ich mich, weil ich es existentiell wichtig finde, als Ärztin die Beziehung als ein „heilendes Element“ zu kultivieren. Hierfür finde ich bei MuM viel Gelegenheit, in Seminaren, Workshops und in der ehrenamtlichen Arbeit dort weiter zu lernen und zu wachsen.“

Dr. med. Eva Wartner

1. Vorsitzende, Ärztin (Berlin)

„MuM ist für mich eine Gemeinschaft an wundervollen Menschen, die einen Raum schaffen, in dem inneres Wachstum, eine feinere Beziehungsqualität, (Selbst)Mitgefühl und Echtheit im Mensch- und Mediziner-Sein gefördert werden. Darin liegt eine ungeheure Kraft und ganz viel Liebe, welche mir auch im Alltag als Ärztin den Rücken stärken und mich tragen – und die ich versuche, dort weiterfließen zu lassen. Bei MuM setze ich meinen Schwerpunkt auf Ressourcen für ÄrztInnen / Integration im Alltag.“

Felix Petersen

Arzt (Freiburg)

„Ich möchte unserer Vision einer menschlichen Medizin den Boden bereiten, worin sie sich verwurzeln und entfalten kann.“

Stephan Allmendinger

Arzt (Berlin)

„MuM ist lebendig! So viele engagierte Menschen, die sich selbst auf herzliche und ganz authentische Art einbringen, um unsere Medizin ein Stückchen humaner zu machen. Alleine das ist Motivation genug für mich, um dieser Bewegung meine Zeit und Kraft zu widmen. Ich bin fest davon überzeugt, dass MuM etwas bewirkt in der Welt. Manchmal ganz klein und fast unbemerkt, in den Begegnungen, im respektvollen Miteinander. Manchmal auch etwas lauter, wenn wir Seminare machen oder wenn man unsere Homepage oder uns auf Kongressen sieht. Ich freue mich immer wieder, bei dieser Bewegung dabei sein zu dürfen. Meine momentane Rolle im Verein sehe ich darin, die „jüngeren Mitglieder“ zu unterstützen. Die Weiterentwicklung der Palliativseminare und ein neues Curriculum für Kommunikationskurse liegen mir auch am Herzen.“

Milena Auhagen

Schriftführerin, Ärztin (München)

„Mir gibt MuM das Gefühl von einer großen Gemeinschaft, die mir Austausch, Tiefsinnigkeit und den Mut zu Ehrlichkeit in vielen Bereichen meines (medizinischen) Lebens ermöglicht. Dadruch stehe ich zu mir und meinen Mitmenschen in Verbindung. Genau diese Möglichkeit möchte ich im MuM-Rahmen weiterentwickeln – für andere und für mich. Momentan bin ich in München und leite die Seminare zur Arzt-Patienteninteraktion. Dazu kümmere mich um unsere Lokalgruppe. MuM ist nicht nur das: es ist ein Teil meines Alltags in der Klinik und in meiner Umgebung geworden. Ich find’s genial – und habe Spaß 🙂 „

Philippa Wissenbach

Ärztin (Unterlengenhardt)

„Ich wünsche mir eine wirklich heilsame Medizin, in der das Individuum wertgeschätzt wird. Ich will Räume für Menschen schaffen, wo sie gemeinsam sich selbst und der Medizin begnen und aus Träumen Wirklichkeit gestalten können.“

Dr. med. Oxana Atmann

Ärztin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (München)

„Bei MuM bin ich aktiv, weil für mich die heutige Medizin eine ist, die zentral von Ärzten mit Hirn und Herz praktiziert wird, also von lebendigen „Härzten“ – die den Mensch holistisch in den Mittelpunkt der ärztlichen Heilkunst stellen. Dafür setze ich mich neben meiner beruflichen Tätigkeit als Ärztin ein. Ich möchte eine Medizin mit einem Raum für Heilung und Bewusstsein. Mehr Geräte ist nicht immer gleich mehr Gesundheit. Dabei stellt sich mir die Frage: Was ist der Mensch bereit selbstverantwortlich für die eigene Genesung einzubringen?“

Dr. med. Marie Downar

Ärztin (Dresden)

„Als Weiterbildungsassistentin für Innere Medizin arbeite ich derzeit in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Gemeinsam mit anderen kreativen Menschen bin ich bei MuM-Dresden aktiv, um menschliche Qualitäten – sowohl für den Patienten und seine nächsten Angehörigen, als auch für das medizinische Personal – trotz zunehmender Ökonomisierung und Technisierung in der Medizin zu bewahren und zu stärken.“

Maria Durand

Beisitzerin, Medizinstudentin im Praktischen Jahr (München)

„Ich studiere Medizin in München im klinischen Abschnitt – und würde das wahrscheinlich nicht tun, wenn MuM nicht gewesen wäre. MuM steht für mich für Offenheit, Freude, Wachstum, Begegnung, Freundschaft, Kreativität… und Leidenschaft für unsere Träume und unsere Gegenwart. Wo sonst könnte ich herausfinden, wie ich eine gute Ärztin werden kann?“

Magdalena Kaliuweit

Ärztin (München)

„Medizin und Menschlichkeit ist für mich ein Raum in dem Visionen möglich werden und wo ich mit dem Wunsch nach Veränderung nicht alleine bin.“

Dr. med. Julia Bader

Ärztin (Schweiz), Bloggerin (tellerrandmedizin.org), Osteopathin i.A.

„’Lieber ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, als im Meer der Gleichgültigkeit unterzugehen‘. MuM ist für mich die Gießkanne, in der mein Tropfen schwimmt. Hier treffe ich Menschen, die die gleichen Werte teilen wie ich. In gemeinsamen Projekten bringen wir unsere Visionen Schritt für Schritt in die Wirklichkeit.“

Alica Aßmann

Psychologin (Dresden), Yogalehrerin

„MuM heißt für mich…
…mich mit-teilen ohne Meinungen zu verschönigen oder glattzubügeln
…mich mit Gleichgesinnten vernetzen, Visionen teilen und inspirieren
…Teamwork und Prozessarbeit kultivieren
…interdisziplinäre deutschlandweite Projektarbeit mit neuesten Technologien, Lern-Lehrmethoden und Kommunikationsstrategien
…Zuversicht und Hoffnung – für unsere derzeitige medizinisch-therapeutische Versorgungslandschaft“

Johanna Czowalla

Ärztin (Berlin)

„Mit MuM kann ich mich als Mensch in meinen Qualitäten erleben und entwickeln. Dies ermöglicht es mir auch in meinem Beruf als Ärztin menschliche Beziehung und Werte, die für mich ein Fundament von ganzheitlicher Medizin und Heilung darstellen, zu leben. Die MuM-Gemeinschaft bedeutet mir Rückenstärkung, Inspiration und die Möglichkeit das Arzt- und Mensch-Sein zusammen zu gestalten und zu verändern.“

Dr. med. Andreas Schönherr

Arzt & Dozent (Witten)

„Der Mensch soll ein „Anthropos“, ein „nach oben Schauender“ sein, das liegt in seinem ganzen Wesen ausgedrückt. Der Mensch entwickelt sich nur durch den Menschen und innerhalb des Bundes der Menschheit, und wie zum Verständnis des eigenen Geistes, so muss auch im Näherbringen verschiedener fremder Individualitäten eines dem anderen helfen…“  Carl Gustav Carus

Dr. med. Philipp Becker

Osteopath, Arzt, Dozent (Flensburg)

„Ich bin bei MuM, weil es mir Spaß macht, für mich und andere einen Raum zu schaffen in dem Wachstum und Austausch möglich ist. In dem man geschützt erfahren darf und kann, was es bedeutet authentisch man selbst zu sein. Gemeinsam mit tollen Menschen / Weggefährten eine Vision zu verwirklichen. Stück für Stück mich selbst kennenlernen und entwickeln.“

Katja Beigang

Psychologin (Bad Kissingen)

MuM ist für mich ein Ort, wo die Medizin lebendig ist. In einem achtsamen Dialog tauschen wir uns aus, lernen und schaffen gemeinsame Visionen. Das trägt und stärkt mich und ich habe das Gefühl, dass wir etwas bewirken können.